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6 Gründe warum Bali das ideale Reiseziel für Alleinreisende ist

Bali ist das perfekte Reiseziel für Alleinreisende

Vor meiner ersten richtigen Fernreise hatte ich ehrlich gesagt ein bisschen Angst. Was würde mich am anderen Ende der Welt erwarten? Ein Kulturschock? Eine Sprache, die ich nicht verstehe? Skorpione, Spinnen oder exotische Krankheiten? War es dort vielleicht sogar gefährlich für Touristen? Für Vielgereiste mögen sich diese Gedanken vielleicht lächerlich anhören, für mich waren sie jedoch ziemlich ernst zu nehmen. Ich wollte möglichst weit weg, hatte aber was Fernreisen betrifft, wenig Erfahrung. Deswegen sollte es an einen Ort gehen, der es mir einfach macht, mich an die neue Umgebung zu gewöhnen und der noch dazu sicher ist für eine allein reisende Frau.

Surfer auf Bali

Bei meinen Recherchen nach dem idealen Reiseziel für Alleinreisende bin ich auf Bali gestoßen – und zwar zu recht. Ich verrate Euch, warum die indonesische Insel perfekt für Menschen – und hier insbesondere auch Frauen – sind, die auf eigene Faust die Welt entdecken wollten.

Warum Bali das ideale Reiseziel für Alleinreisende ist

1. Geringe Terrorgefahr

Im Vergleich zu anderen Fernreisezielen ist Bali ziemlich sicher. Trotz einiger Terroranschläge in der Vergangenheit, muss man sich hier keine großen Sorgen machen. Laut Auswärtigem Amt gehen die indonesischen Sicherheitskräfte entschieden gegen mögliche Terroristen vor. Die Wahrscheinlichkeit von einem Terroranschlag ist auf der Insel im Indischen Ozean vermutlich nicht größer als in Europa. Trotzdem sollte man im Allgemeinen politische Demonstrationen oder größere Menschenansammlungen meiden – besonders während christlicher Feiertage, wie Ostern oder Weihnachten.

2. Wenig Kriminalität

Auch viel Kriminalität oder sexuelle Belästigungen muss man auf Bali nicht fürchten. Die Balinesen sind aufgrund ihrer Mentalität ein friedliches und freundliches Volk. Daher muss man sich vor den Einheimischen nicht verstecken, ganz im Gegenteil. Wie auch in allen touristischen Ländern kann es auch auf Bali gelegentlich Diebstähle geben. Das Auswärtige Amt rät Reisenden, auf ihre Wertgegenstände (insbesondere Reisedokumente und Bargeld) zu achten. Aber mal ehrlich, selbst in Köln oder Berlin passe ich auf meine Tasche auf, wenn ich mit der U-Bahn oder im Getümmel einer Kneipe bin. Ich selbst war in Canggu, Seminyak, Legian und Ubud und habe mich überall absolut sicher gefühlt.

Sicher als Frau auf Bali

3. Sicher als Frau

Selbst als ich in Canggu nachts alleine durch die Reisfelder spaziert bin, wurde ich nur von einem Schwarm Moskitos überfallen. Ich habe allerdings gehört, dass in Kuta sexuelle Belästigung ein Thema sein kann. Allerdings nicht durch die sanftmütigen Balinesen, sondern durch die vielen Party wütigen Touristen vor Ort. Aber auch hier gilt, dass es überall auf der Welt solche Negativbeispiele gibt. In Kuta gibt es wohl auch noch eine andere Sorte von Indonesiern – die „Kuta Cowboys“. Sie haben ein Auge auf westliche Frauen geworfen und schleppen in der Regel mehrere davon gleichzeitig ab.  Aber auch die Kuta Cowboys sind im Grunde harmlos.

4. Kontaktfreudige Menschen

Auf Bali finden sich viele Backpacker, Surfer und Aussteiger, viele davon reisen ebenfalls alleine. Die meisten von ihnen sind super kommunikativ und freuen sich über nette Gespräche. Im Grunde muss man sich nur alleine an die Theke einer Bar setzen und wenige Minuten später unterhält man sich mit den Gästen, die um einen herumsitzen. Ich bin im Grunde eigentlich eher schüchtern und gehe selten von alleine auf fremde Menschen zu. Auf Bali war es hingegen nie ein Problem nette Leute kennen zu lernen. Und noch etwas macht Bali zum perfekten Reiseziel für Alleinreisende: Anders als bei anderen Reisezielen sind hier eher wenige Paare im trauten Honeymoon-Urlaub, außer vielleicht auf den Gili Islands.

Tour durch die Reisfelder auf Bali

5. Viel zu entdecken

Auch als Alleinreisender kann man auf Bali viel entdecken und muss sich nicht davor scheuen, Land und Leute kennen zu lernen. Ihr könnt beispielsweise gemeinsam mit anderen eine Fahrradtour durch die Reisfelder machen oder eine Fahrt zu den verschiedenen Sehenswürdigkeiten machen. Die Unternehmungen sind nicht teuer und Ihr lernt dabei nette Menschen kennen, mit denen Ihr Euch auch nach der Tour verabreden könnt.

6. Homestays mit Familienanschluss

Homestays sind private Unterkünfte, bei denen Einheimische einzelne Zimmer oder ganze Villen an Touristen vermieten. Der Vorteil: Ihr habt direkten Kontakt zu Eurem Vermieter und könnt Euch bei Fragen zu Land und Kultur helfen lassen. Meist wissen die Vermieter beispielsweise auch, wo man am günstigsten einen Roller mieten kann – und erledigen das dann auch direkt für Euch. Homestays können aber auch eine ganze Villa sein, die Ihr Euch mit anderen Reisenden teilt. Im gemeinsamen Wohnzimmer oder der Gemeinschaftsküche kommt man schnell miteinander ins Gespräch. Und noch etwas: Homestays sind oft viel günstiger als die klassischen Hotelzimmer.

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