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Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer: Trau dich alleine zu reisen

Raus aus der Komfortzone, rein ins Abenteuer

Wie die meisten Menschen habe auch ich eine Komfortzone. Ich besuche meistens dieselben Cafés, bestelle dort das, was ich sonst auch immer esse und fühle mich damit pudelwohl. Auch beim Reisen tue ich mich schwer, etwas Neues zu wagen. Allein bei dem Gedanken, alleine in den Flieger zu steigen, bekomme ich heftiges Herzklopfen, feuchte Hände und leichte Atemwegsbeschwerden. Es fühlt sich ein bisschen so an, als ob ich am Abgrund stehe. Unter mir die Tiefe. Den Fallschirm auf dem Rücken aufgeschnallt wage ich es dennoch nicht zu springen. Was ist, wenn der Fallschirm nicht aufgeht? Ich könnte mir ein paar Blessuren holen. Allerdings verpasse ich dadurch auch einen Höhenflug – das berauschende Gefühl, zu fliegen.

Gefangen in der Komfortzone

In Wahrheit ist es gar kein Abgrund, sondern meine Komfortzone. Trotz imaginärem Fallschirm fehlt mir oft der Mut für den entscheidenden Schritt. Ich bleibe lieber bei den Dingen, die ich kenne, denn sie geben mir Sicherheit. Die Komfortzone gibt mir einen Rahmen vor, in dem ich mich bewegen kann. Einen Rahmen, in dem mir nichts passieren kann. Und doch ist sie auch irgendwie ein Käfig, den ich mir selbst geschaffen habe. Diesen Käfig nehme ich immer mit mir mit, egal wohin ich auch gehe.

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Bequemlichkeit, Angst und Unsicherheit

Ein Grund, warum wir in unserer Komfortzone bleiben, ist Bequemlichkeit. Wir arrangieren uns mit Dingen, die wir unserer Meinung nach nicht ändern können. Ich habe niemanden, der mit mir in den Urlaub fährt? Dann bleibe ich einfach zu Hause. Ach hey, das ist ja auch gar nicht so schlimm. Zu Hause ist es schließlich eh am schönsten, oder? Auch die Angst vor Veränderung hält uns in der Komfortzone gefangen. Es könnte ja etwas schief gehen und vielleicht schaffe ich es auch nicht. Statt uns unserer Angst zu stellen, lassen wir das Wagnis dann lieber sein. Vielleicht auch weil wir Zweifel haben – an uns selbst und ob sich der Aufwand überhaupt lohnt. Ob er sich tatsächlich lohnt, wirst du jedoch nie herausfinden, wenn du es nicht einfach mal probierst.

Warum die Komfortzone verlassen?

Das Problem ist: Bleibst du weiterhin in deiner Komfortzone, wirst du nichts dazu lernen und dich auch nicht weiterentwickeln. Du wirst immer das leise Gefühl haben, dass du in deinem Leben vielleicht etwas verpasst hast. Oder neidisch auf andere sein, die tolle Reisen erleben und die Welt entdecken, während du zu Hause auf dem Sofa hockst. Du wirst dir vielleicht heimlich Vorwürfe machen, warum du nicht mutiger bist. Alles in allem sind das negative Gedanken, die dir nicht gut tun. Wenn du dich aber aus deiner Komfortzone heraus traust, wirst du merken zu was du alles imstande bist. Du lernst, dich deinen  Ängsten zu stellen und entwickelst dadurch ein besseres Selbstbewusstsein. Du weißt, dass du alle deine Ziele erreichen kannst – zur Not auch alleine. Und du wirst Dinge erleben, von denen du vorher nicht zu Träumen gewagt hast.

Was dir hilft, deine Komfortzone zu verlassen

Worst-Case-Szenario

Stell dir vor, was das schlimmste wäre, was dir passieren könnte. Du lernst keine anderen Leute kennen? Gut, dann entdeckst du halt alleine deinen Urlaubsort. Geht davon die Welt unter? Ich denke nicht. Nach ein paar Tagen oder Wochen steigst du sowieso wieder in den Flieger Richtung Heimat und du hast vielleicht etwas Geld und Zeit in den Sand gesetzt.

Best-Case-Szenario

Mal dir in den schönsten Farben aus, was dir auf deiner Reise alles wunderbares passieren kann. Du lernst Land und Leute kennen, hast wundervolle Momente und genießt Sonne, Strand und Meer. Vor Aufregung kribbelt dein Magen und du bekommst Glücksgefühle. Dann tue es doch einfach!

Rede mit anderen Alleinreisenden

Frage andere Alleinreisende nach ihren Erlebnissen. Rede mit so vielen Menschen wie möglich und höre dir ihre Erzählungen an. Oder lies Erfahrungsberichte und Blogartikel von Backpackern und Alleinreisenden. Hört sich doch alles gar nichts so schlimm an, oder? Ganz im Gegenteil.

Träume ein bisschen vom Paradies

Schaue dir Bilder von deinen Wunschdestinationen an und fange an zu Träumen. Exotische Tempel, feinsandige Strände und lächelnde Menschen machen Lust auf Abenteuer und erzeugen das Da-will-ich-hin-Gefühl.  Tipp: Abonniere die entsprechenden Seiten auf Pinterest oder Instagram.

Plane deine Aktivitäten vor Ort

Überlege dir vorab, was du an deinem Wunsch-Reiseziel alles unternehmen möchtest. Es gibt einem Alleinreisenden ein Gefühl von Sicherheit, wenn man etwas vorab planen kann. Wolltest du schon immer Surfen lernen, dann hast du jetzt die Gelegenheit es zu tun. Außerdem macht das Stöbern nach Unternehmungen Lust auf mehr.

Lass dir die Angst nehmen

Lies dir die Sicherheitshinweise beim Auswärtigen Amt zu deinem Wunsch-Reiseziel durch. Such dir Ort aus, an denen du ein gutes Gefühl haben wirst und dich sicher fühlen kannst. Frage andere Reisende nach ihren Erfahrungen in dem Reiseland.

Städtreise statt Fernreise

Vielleicht muss es auch gar nicht gleich die große Fernreise sein. Probiere es doch einfach mal mit einer Städtereise aus, alleine in den Urlaub zu fahren. Ein paar Tage alleine in einer fremden Stadt wirst du schon überleben und am Ende um eine Erfahrung sowie einige Erlebnisse reicher sein.

Deadline setzen

Lege einen Zeitpunkt fest, wann du Nägel mit Köpfen machst. Bereite dich vorher gedanklich auf den Tag X vor. Lass dir aber genug Vorlauf, um dich wirklich mit deinem Vorhaben auseinander zu setzen. Ist dieser Zeitpunkt gekommen, musst du dich entscheiden – im besten Fall für den Schritt hinaus aus der Komfortzone.

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